Die Insel Naxos ist 32 x 22 km groß und ideal zum Wandern und Baden, doch nicht so touristisch ausgebaut wie die bekannten Inseln Kreta, Kos oder Rhodos. Da es keinen internationalen Flughafen
gibt, gelangt man nur von Athen aus mit dem Flugzeug oder mit der Fähre (ab Piräus) auf die Insel. "Bettenburgen" und große Hotels gibt es keine, deshalb ist es vielleicht noch nicht so
überlaufen wie andere griechische Inseln.
Unsere Highlights und Empfehlungen für Naxos:
- Direkt am Meer entlang, am Hafen, verläuft die belebte Promenade der Stadt mit vielen Restaurants und Geschäften. Auch die kleinen Gassen dahinter gehören zur Touristenzone,
genau wie die historische Altstadt rund um die Burganlage Kástro und die katholische Bischofskathedrale. Es lohnt sich, dort zu bummeln: Ganz wunderbare Blicke und Fotomotive in enge Gassen mit
blau-weißen Häusern und vielen in der Sonne ruhenden Katzen erwarten dich hier.
- Unser kleines Hotel „Ippocampos“ lag am Ortsausgang und am Strand
von Naxos Stadt. Von dort aus gelangt man in 10 – 15 Minuten zur Promenade, wohnt jedoch sehr ruhig und nicht direkt im Trubel der Stadt.
- Promenaden-Restaurant „Irini’s“, hier
gibt es den unserer Meinung nach besten Naxos-Salat mit dem lokalen Frischkäse Xynomizithra
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Restaurant „Kózi“ – riesige Portionen (z.B. Grillplatte für 2
Personen, war nicht zu schaffen!) zum besten Preis
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Portara – Das Wahrzeichen der Stadt ist schon vom Meer aus zu erkennen: Ein Tempeltor auf einer Felseninsel vor der Stadt und Hotspot für Sonnenuntergänge.
- Kleiner Ausflug zur Felsenkapelle Agios Ioannis Theologos, ca. 1 km vom nördlichen Stadtrand entfernt
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Chalki – ein hübscher kleiner touristischer Ort. Hier befindet sich die Kitro-Destillerie. Kitro ist ein inseltypischer Likör, der aus den Blättern der Kitro
(Zitronat-Zitrone) hergestellt wird. Die Besichtigung der kleinen Anlage ist sehenswert, und man kann die verschiedenen Sorten auch kosten und einkaufen.
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Wanderung auf den Zas – den Berg des Zeus, der höchste der Insel und der Kykladen: Es gibt zwei Möglichkeiten, die Route von der Kapelle Agia Marina (ca. 4 Stunden hin und
zurück), oder der anspruchsvollere Aufstieg von Filóti über die Zeus-Höhle (Tagestour). Wir nahmen den Weg von Agia Marina aus, er verläuft fast durchgängig in der Sonne. Von der Kapelle aus
sind 420 Höhenmeter zu ersteigen. Auf dem Gipfel hat man eine wunderbare Sicht rund um die ganze Insel und kann alle Nachbarinseln bestimmen.
- Auf dem Weg begegneten wir der Wanderführerin Stella
Korré, die wir schon aus einer Fernsehsendung kannten, mit ihrem Wandergast. Stella spricht gut Deutsch. Wir haben uns sehr nett gemeinsam unterhalten.
Auf einer Fahrt über die Insel besuchten wir auch einige im Reiseführer empfohlene Ortschaften im Inneren der Insel. Es sind kleine Dörfer, und im April waren die Einheimischen eher unter sich.
Hier sollte man wohl auch im Sommer nicht zu große Erwartungen haben.